
{"id":1474,"date":"2015-06-25T10:39:46","date_gmt":"2015-06-25T09:39:46","guid":{"rendered":"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/?page_id=1474"},"modified":"2015-06-25T10:39:46","modified_gmt":"2015-06-25T09:39:46","slug":"erfahrungsbericht","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/erfahrungsbericht\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht"},"content":{"rendered":"<p>Katja Weigl<br \/>\nErasmus-Erfahrungsbericht<br \/>\nUniversitetet i Agder in Kristiansand<br \/>\nFriluftsliv<br \/>\nSommersemester 2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>1. Norwegen<\/strong><\/p>\n<p>An seinen rund 5 Mio. Einwohnern mit einer knapp 400 000 km\u00b2 Fl\u00e4che ist erkennbar, dass dieses Land nicht sehr dicht besiedelt ist. Dementsprechend bleibt gen\u00fcgend Platz f\u00fcr unber\u00fchrte Natur, die von den meisten Norwegern auch ausf\u00fchrlich genutzt wird. Das kann an dem sogar im Winter sonnengebr\u00e4unten Gesicht erkannt werden, das auch ich selbst erfahren durfte. Das Klima dieses Landes ist verglichen mit anderen L\u00e4ndern <a href=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0777.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1476\" src=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0777-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0777-300x225.jpg 300w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0777-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0777-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Europas eher k\u00fchl, was aber dazu f\u00fchrt, dass es nicht zu hei\u00df f\u00fcr Outdooraktivit\u00e4ten im Sommer wie Wandern, Klettern und Kanu fahren ist. Nach einigen Wochen gew\u00f6hnt man sich auch daran und f\u00fcrchtet sich eher vor der \u201eextremen\u201c Hitze in Deutschland. Im Inland und vor allem im Norden des Landes kann es aber durchaus auch Mitte Juni noch Schnee und Minustemperaturen haben. Dies sollte bei vor allem mehrt\u00e4gigen Ausfl\u00fcgen mit \u00dcbernachtung im Freien bedacht werden. Nat\u00fcrlich ist Norwegen bekannt f\u00fcr seine starken und h\u00e4ufigen Regen- bzw. Schneef\u00e4lle, dem meist auch die beste Regenausr\u00fcstung nach einigen Stunden erlegen ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kristiansand<\/strong><\/p>\n<p>Allerdings ist die f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Stadt Kristiansand, die mit den meisten Sonnenstunden und den wenigsten Regenf\u00e4llen und deshalb ein beliebtes Sommerdomiziel in Norwegen. Mit seinen rund 80 000 Einwohnern w\u00fcrde Kristiansand in Deutschland nicht unbedingt eine gro\u00dfe Stadt sein \u2013 ist sie auch nicht. Meiner Meinung nach hat sie aber mit den vielen typisch norwegischen Holzh\u00e4usern, der Einkaufsstra\u00dfe, den gem\u00fctlichen Buchten und vor allem mit dem schnellen Zugang zur Natur (Jegersberg &amp; Baneheia) durchaus ihren eigenen Charme. Die einzige Stadt, die die Millionengrenze \u00fcberschreitet ist \u00fcbrigens Oslo. Trotz Gro\u00dfstadtfeeling wurde aber der schnelle Zugang zur Natur erhalten. Das ist den Norwegern sehr wichtig und verschiedene Gesetze (White Paper) verbieten eine zu starke Besiedelung der Natur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2. Planung<\/strong><\/p>\n<p>Um sich f\u00fcr das Sommersemester bewerben zu k\u00f6nnen, muss eine ERASMUS-Bewerbung schon bis Ende Januar des vorherigen Semesters beim Erasmus-Koordinator(in) abgegeben werden. Der Studiengang Friluftsliv im Speziellen wird nur im Sommersemester f\u00fcr internationale Studenten auf Englisch angeboten. Das Sommersemester in Norwegen beginnt schon Anfang Januar und endet daf\u00fcr aber schon, je nach Studiengang, Ende Mai oder sp\u00e4testens Mitte Juni. Das bedeutet einerseits nat\u00fcrlich lange Semesterferien im Sommer, aber andererseits muss das vorhergehende Wintersemester schon vor den Weihnachtsferien beendet werden, sodass einige Kurse, die Klausuren am Ende des Semesters beinhalten, nicht belegt werden k\u00f6nnen. Wichtig ist daher auch eine Absprache mit den Dozenten zwecks verl\u00e4ngerter Abwesenheit, was zu Extra-Arbeiten oder Nachholungen im n\u00e4chsten Wintersemester f\u00fchren kann. Trotz der etwas anderen Studieninhalte werden einige Kurse von der Uni Heidelberg anerkannt, aber man sollte eher mit den Leistungspunkten eines halben Semesters rechnen. Allerdings erreicht man in dem gesamten Jahr mit verk\u00fcrztem Wintersemester und Auslandssemester die Leistungspunkte von etwas mehr als einem Semester. Meiner Meinung nach ist es das aber eindeutig wert!<\/p>\n<p>Die weitere Organisation was das Studium betrifft ist dank Hilfe unserer kompetenten Erasmus-Koordinatorin und den Internetseiten der Universit\u00e4t in Kristiansand (uia.no) recht fl\u00fcssig verlaufen und hat keine weiteren Probleme bereitet. Bei Fragen sollte man sich dennoch nicht scheuen das International Office in Kristiansand bzw. den\/die Erasmus Koordinator\/-in der Heimuniversit\u00e4t zu kontaktieren. Ca. 2 Monate vor Abreise haben wir eine Packliste von unserem Studienleiter Len erhalten. Es ist meiner Meinung nach zu diesem Zeitpunkt schwer einzusch\u00e4tzen, was alles davon gebraucht wird (Kocher werden gestellt) und in welcher Qualit\u00e4t (Daunen- vs. Kunstfaserschlafsack etc.). Falls dazu Fragen bestehen, kann gerne nach meinen Kontaktdaten gefragt werden!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anreise<\/strong><\/p>\n<p>Norwegen ist ein recht teures Land. Deshalb lohnt es sich durchaus, viele Dinge, v. a. Outdoorausr\u00fcstung, von zu Hause mitzubringen. Dementsprechend ist es recht praktisch mit einem <strong>Auto<\/strong> anzureisen. In meinem Semester haben sich oft Studenten der gleichen Universit\u00e4t zusammengeschlossen und sind gemeinsam hochgefahren. In Norwegen selbst kann ein Auto f\u00fcr einige Ausfl\u00fcge auch von Vorteil sein. Der intelligenteste Weg von Deutschland nach Kristiansand f\u00fchrt durch ganz D\u00e4nemark bis nach Hirtshals (ganz im Norden) und von dort mit der Color Line F\u00e4hre direkt nach Kristiansand (F\u00e4hr\u00fcberfahrt ca. 3,5 h). Weiterhin geht auch eine F\u00e4hre von Frederikstad (DK) nach Larvik, etwa 2h nord-\u00f6stlich von Kristiansand (etwa gleiche Fahrtdauer, evtl. billiger) oder die F\u00e4hre von Kiel nach Oslo (20 Stunden, recht teuer).<\/p>\n<p>Internet: colorline.com (manchmal ist es auf der norwegischen oder schwedischen Website g\u00fcnstiger \u2013 durch Google translater versteht man ja trotzdem alles)<\/p>\n<p>Die zweite M\u00f6glichkeit ist nat\u00fcrlich mit dem <strong>Flugzeug<\/strong> anzureisen. Kristiansand hat aber einen eher kleinen Flughafen, der keine direkten Verbindungen nach Deutschland hat (\u00fcber Amsterdam oder Oslo) und dementsprechend etwas teurer ist. Der Flughafen liegt im Stadtteil Kjevik, etwa 7 km von der Innenstadt entfernt. Nat\u00fcrlich ist es auch m\u00f6glich, in Oslo zu landen und von dort den Zug oder Bus nach Kristiansand zu nehmen (etwa 30 \u20ac, n\u00e4heres siehe Kapitel Unterwegs in Norwegen).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unterkunft<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr alle Studierende der Universitetet i Agder wird ein Zimmer in einem der Studentenwohnheime garantiert, die deutlich billiger sind, als sich eine Wohnung zu mieten. Es gibt verschiedene Vor- und Nachteile und Preisklassen der Wohnheime. An sich sind aber die Einrichtung und der \u201eService\u201c aller Wohnheime \u00e4hnlich. Ich habe in St. Olavsvei gewohnt und war damit sehr zufrieden!<\/p>\n<p>Die verschiedenen Wohnheime:<\/p>\n<p><strong>St. Olavsvei<\/strong>: am n\u00e4chsten zur Uni gelegen (10 Minuten zu Fu\u00df) und billigstes (rund 3000 NOK\/Monat). Daf\u00fcr ist der Weg zu g\u00fcnstigen Lebensmittel L\u00e4den und in die Stadt ist aber etwas weiter (20 \u2013 30 Minuten).\u00a0 Zwar das \u00e4lteste Wohnheim, aber meiner Meinung nach sch\u00f6n eingerichtet mit verschieden Schr\u00e4nken und Ablagem\u00f6glichkeiten, einem Hochbett mit G\u00e4stecouch (praktisch f\u00fcr Besucher) und einer neuen, modernen K\u00fcche (K\u00fchlschrank mit Gefrierfach, 4 Platten, Backofen, \u2026). Sitzgelegenheiten und Platz in der K\u00fcche ist leider etwas beschr\u00e4nkt, daf\u00fcr kann aber gut in den Zimmern oder im sch\u00f6n gestalteten Innenhof mit Tischen und B\u00e4nken gegessen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kongsgard<\/strong>: fast das Nachbarhaus zu St. Olavsvei, recht neu, keine Hochbetten, jedes Zimmer hat einen begehbaren Kleiderschrank, Preisklasse \u00e4hnelt St. Olavs.<\/p>\n<p><strong>Roligheden<\/strong>: etwas au\u00dferhalb (rund 30 Minuten zur Uni und in die Stadt), daf\u00fcr direkt an der sch\u00f6nen Roligheden Bay und an vielen g\u00fcnstigen Lebensmittel L\u00e4den gelegen, recht neu und ziemlich gro\u00df, teilweise Hochbett mit G\u00e4stecouch teilweise normales Bett, Miete ist etwas teurer als die Vorherigen, daf\u00fcr ist aber die K\u00fcche etwas ger\u00e4umiger.<\/p>\n<p><strong>Kristians IV Gate (K4G):<\/strong> direkt in der Stadt \u00fcber der Tankstelle Statoil am Fluss Otra gelegen, dementsprechend aber l\u00e4ngerer Fu\u00dfweg zur Uni (20 \u2013 30 Minuten) mit einer vergleichbar recht g\u00fcnstigen Kaffeebecherflat von Statoil aber deutlich ertragbar, manchmal etwas versifft, normale Betten, Miete etwa wie Roligheden.<\/p>\n<p><strong>Kasernerveien<\/strong>: gleich hinter der Uni gelegen, das teuerste, eher untypisch f\u00fcr internationale Studenten<\/p>\n<p>Im Allgemeinen teilen sich jeweils 2 Personen K\u00fcche und Bad. Den\/die Mitbewohner(in) erf\u00e4hrt man normalerweise leider nicht im Voraus \u2013 das w\u00fcrde einige Einrichtungsproblem (K\u00fcchengeschirr etc.) deutlich erleichtern. Jedes Wohnheim hat M\u00f6glichkeiten im Freien zu Essen oder sich einfach so aufzuhalten, ob im Innenhof, Garten oder auf einem gro\u00dfen Gemeinschaftsbalkon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3. Universitetet i Agder (UiA)<\/strong><\/p>\n<p>Die s\u00fcdlichste Universit\u00e4t Norwegens hat rund 11 000 Studenten an den 2 Standorten Kristiansand und Grimstad (kleiner, da nur technische Studieng\u00e4nge). Beide Universit\u00e4tsgeb\u00e4ude sind sehr modern, da sie erst vor wenigen Jahren gebaut wurden. Ich werde jetzt vor allem auf den Campus Kristiansand eingehen, da mein Studium dort stattgefunden hat:<\/p>\n<p>Wie schon gesagt ist Die UiA in Kristiansand ein Campus, d. h. die Geb\u00e4ude aller Studieng\u00e4nge befinden sich an einem Standort (jeweils mit verschiedenen Buchstaben gekennzeichnet). Weiterhin enth\u00e4lt sie eine gro\u00dfe moderne Bibliothek mit einigen Arbeits-PCs, Druckern und Scannern und vielen Ansprech-Partnern auch im IT-Bereich. Die gro\u00dfe Mensa im Erdgeschoss hat zwar ein ganz gutes Angebot, ist aber eher teuer. Allerdings ist es auch erlaubt eigenes Essen und Getr\u00e4nke mitzubringen. Von dort hat man auch einen sch\u00f6nen Blick auf den riesigen, mit Tischen und B\u00e4nken versehenen Innenhof. Die wichtigsten Zimmer was Organisation angeht, befinden sich im Hauptgeb\u00e4ude.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>ESN und das \u201eBuddy\u201c-System<\/strong><\/p>\n<p>Am ersten Tag des Semesters wurden alle internationalen Studenten zu einem Einf\u00fchrungstag eingeladen, an dem die wichtigsten Dinge erkl\u00e4rt und auf offenen Fragen eingegangen wurde. Da die meisten Fragen aber erst sp\u00e4ter kommen, war es auch einfach die n\u00f6tigen Personen pers\u00f6nlich oder per Mail zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt zu erreichen. Viele Studieng\u00e4nge werden auch auf Englisch angeboten, sodass es nicht notwendig ist die norwegische Sprache zu beherrschen. Allerdings ist es durchaus interessant ein paar S\u00e4tze im 10 w\u00f6chigem Norwegisch-Crash Kurs zu erlernen. Dieser ist freiwillig und kostenlos. Die Anmeldung erfolgt in der ersten Woche. Mehr Informationen dazu am Einf\u00fchrungstag.<\/p>\n<p>Schon im Voraus wurde jeder internationale Student in eine sogenannte \u201eBuddy-Group\u201c eingeteilt. Die Buddys bestanden aus freiwilligen norwegischen Studenten, die gerne bereit waren Fragen \u00fcber die Uni oder das Leben in Kristiansand und Norwegen zu beantworten und auch Lust hatten, mit internationalen Jugendlichen zu reden und zu feiern. Denn Ziel dieses Systems war es, schon am Anfang erste Freundschaften in der Buddy Group zu kn\u00fcpfen. Viele weitere Aktionen wie z. B. Uni- und Stadt-F\u00fchrung, International Pub, Movie-Night, Partys im Alibiet oder Ausfl\u00fcge zum Skifahren und zum Preikestolen wurden durch das Erasmus Social Network (ESN) erm\u00f6glicht. Auch die w\u00f6chentlich angebotene Coffee Hour mit freien Waffeln und Kaffee und Tee war eine sch\u00f6ne M\u00f6glichkeit sich mit anderen internationalen Studenten auszutauschen. Die norwegischen Studenten haben sich echt M\u00fche gegeben viel von ihrem Land und ihrer Kultur an uns Internationale weiter zu geben. Ansonsten ist es leider eher schwierig mit Norwegern in Kontakt zu kommen, da sie sehr introvertiert sind.<\/p>\n<p>Weitere Infos: http:\/\/old.uia.no\/en\/portals\/study\/exchange_students<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Studiengang Friluftsliv<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Norweger Helden ihres Landes nennen sollen, sind es wohl die Polar Explorer Nansen und Amundsen, die in den fr\u00fchen Jahren um 1900 mit nur wenig professioneller Ausr\u00fcstung mehrere Monate in extremen Bedingungen \u00fcberlebt haben. Darauf ist wohl zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass viele Einwohner dieses Landes einen Teil dieser Lebensart, n\u00e4mlich das \u00dcberleben in der unber\u00fchrten Natur, weiterleben oder zumindest einen Gro\u00dfteil in der Freizeit in der Natur verbringen.<\/p>\n<p>Bevor ich dieses Semester angetreten habe, ist es mir recht schwer gefallen zu begreifen, was Friluftsliv ist und was mich im n\u00e4chsten halben Jahr erwartet. In Deutschland gibt es wenig vergleichbare Studieng\u00e4nge. Der wohl am ehesten zutreffende ist der Master in Marburg f\u00fcr Abenteuer- und Erlebnisp\u00e4dagogik. Inzwischen kann ich dank einiger Theorie-Stunden viel \u00fcber Friluftsliv sagen, werde mich allerdings z\u00fcgeln, da es meiner Meinung nach viel spannender und leichter zu begreifen ist, wenn man selbst in der Klasse sitzt und mit 20 anderen dar\u00fcber diskutiert und es anschlie\u00dfend am eigenen Leib erlebt. Nun aber doch eine kurze Zusammenfassung des Inhalts und des Ablaufs des Semesters:<\/p>\n<p>Friluftsliv kann man w\u00f6rtlich \u00fcbersetzten mit \u201eFrischeLuftLeben\u201c.\u00a0 International wird es als \u201eOutdoor Education and Nature Guiding Program\u201c bezeichnet. Passend ist dementsprechend, dass der Stundenplan aus nur 1\/3 Theorie (FRI 109-1 Basic Outdoor Activities Theorie) und daf\u00fcr 2\/3 Praxis (FRI 111-1 Outdoor Education 2 \u2013 Field Trips) besteht. Denn nat\u00fcrlich braucht es einiges an Wissen im Voraus, das nur durch Theorie erlernt werden kann, aber im Wesentlichen wird das Meiste durch das eigene Erfahren in der Praxis erlernt und erkannt. Der Kurs kann nur als Kombination aus den genannten Kursen belegt werden und es ist auch nicht m\u00f6glich weitere Veranstaltungen zu <a href=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/DCIMG0106-44.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1483\" src=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/DCIMG0106-44-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/DCIMG0106-44-300x225.jpg 300w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/DCIMG0106-44-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/DCIMG0106-44-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>besuchen, da man teilweise \u00fcber mehrere Tage in der Woche auf Exkursion unterwegs ist. Die Klasse besteht aus maximal 24 internationalen Studenten, die von ein bis zwei Hauptverantwortlichen durch das Semester gef\u00fchrt werden. Durch die verschiedenen Nationalit\u00e4ten habe ich viele unterschiedliche Kulturen kennen gelernt. Dadurch, dass wir aber die meiste Zeit nur mit dieser Gruppe Zeit verbracht haben, sind die norwegischen Kontakte etwas unter den Tisch gefallen\u2026<\/p>\n<p>Inhalte der Theorie sind die Geschichte und Inhalte von Friluftsliv, Gruppendynamik, F\u00fchrungsverhalten in der Gruppe, Coaching, Friluftsliv und Kinder, Friluftsliv und Gesundheit, etc.<\/p>\n<p>Die Praxis besteht aus vielen ein- oder mehrt\u00e4gigen, gef\u00fchrten oder selbstorganisierten Ausfl\u00fcgen. Je nach Jahreszeit werden verschiedene Outdoor-Sportarten erlernt und ausgef\u00fchrt. Im Winter dominiert das Skifahren und, wenn es keinen Schnee hat, das Wandern. Im Sommer ist man aber deutlich vielseitiger unterwegs: mit dem Kanu, Kajak, Fahrrad, Segelboot, Ruderboot, Motorboot, Fahrrad und nat\u00fcrlich auch zu Fu\u00df. Dazu war es nat\u00fcrlich vor allem wichtig, sich in der Natur mit Karte und Kompass orientieren zu k\u00f6nnen. Auch Klettern und Angeln kam nicht zu kurz. Geschlafen wird entweder im Zelt, in DNT-H\u00fctten oder in improvisierten Tarp-Sheltern \u2013 ein warmer Schlafsack und eine gute Isomatte sind deutlich von Vorteil!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG4173.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1480\" src=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG4173-1024x288.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"164\" srcset=\"https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG4173-1024x288.jpg 1024w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG4173-300x84.jpg 300w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG4173-400x112.jpg 400w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG4173-500x140.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Bewertung erfolgt mithilfe regelm\u00e4\u00dfiger zu schreibender Assignments in einem Blog \u00fcber die Ausfl\u00fcge inklusive der Lehrinhalte, des Ablaufs und Ver\u00e4nderungen der Gruppe. Weiterhin findet ca. 1 Monat vor Semesterende eine m\u00fcndliche Pr\u00fcfung \u00fcber die Theorie und ein der letzten Semesterwoche \u00fcber die Praxis statt.<\/p>\n<p>Weitere Infos: FRI 109-1: <a href=\"http:\/\/old.uia.no\/en\/portals\/study\/student_info\/ects\/12-13\/courses\/fri109\">http:\/\/old.uia.no\/en\/portals\/study\/student_info\/ects\/12-13\/courses\/fri109<\/a><br \/>\nFRI 111-1: <a href=\"http:\/\/old.uia.no\/en\/portals\/study\/student_info\/ects\/12-13\/courses\/fri111\">http:\/\/old.uia.no\/en\/portals\/study\/student_info\/ects\/12-13\/courses\/fri111<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>4. Weitere n\u00fctzliche Infos \u00fcber Norwegen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sportliche Aktivit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Neben dem Skifahren, v. a. dem\u00a0 Langlaufen (es gibt unglaublich viele Loipen oder man sucht sich eben seinen eigenen Weg\u00a0 \u201eCross-Country), kann in Norwegen auch sehr gut gewandert werden. Beliebte Ziele sind Trolltunga, Kjeragbolten und Preikestolen. Aber auch in den vielen, riesigen Nationalparks, z. B. Jotunheimen, gibt es sch\u00f6ne Wanderpfade und \u00dcbernachtungsh\u00fctten, die vom Norwegischen Wanderverein DNT gepflegt werden. F\u00fcr Outdoor Freunde lohnt es sich definitiv DNT-Mitglied zu werden, da man damit 50 % auf \u00dcbernachtungen in eben diesen gem\u00fctlichen Holzh\u00fctten hat (\u00dcbernachtung f\u00fcr Mitglieder rund 12 \u20ac). Diese stehen in 5 \u2013 15 km Abstand in ganz Norwegen verteilt (\u00dcberblick der Standorte s. <a href=\"http:\/\/www2.turistforeningen.no\/files\/DNT\/publikasjoner\/kvistekart\/Wintermap2015.pdf\">http:\/\/www2.turistforeningen.no\/files\/DNT\/publikasjoner\/kvistekart\/Wintermap2015.pdf<\/a>) und enthalten eine kleine K\u00fcche mit Kochgeschirr und Betten mit Decken und Kissen (Schlafsack Inlet mitbringen!), sodass man sich ohne viel Gep\u00e4ck auf Mehrtageswanderungen begeben kann. Denn viele dieser Huts haben auch eine Vorratskammer mit haltbaren Produkten, die erworben werden k\u00f6nnen. Das Prinzip beruht auf Ehrlichkeit: die meisten DNT-Huts sind ganzj\u00e4hrig offen und zug\u00e4nglich. Die Bezahlung verl\u00e4uft \u00fcber ein Formular in das die Kreditkarten-Nummer eingetragen werden muss. Nach dem Prinzip \u201eVerlasse es sauberer als du es vorgefunden hast\u201c werden die H\u00fctten instand gehalten. Es macht gl\u00fccklicherweise den Anschein, als ob dieses System funktioniert.<\/p>\n<p>Norwegen hat eine extrem lange K\u00fcstenlinie, was den zahlreichen, atemberaubenden Fjorden zu verdanken ist. Dementsprechend ben\u00f6tigt es aber oft eine F\u00e4hre um nicht um alle Fjorde herum zu fahren. Aber daf\u00fcr sind auch Sportarten auf dem Wasser, wie Rafting, Segeln, Kanu, Ruderboot, Motorboot und Kajak fahren recht beliebt. Auch die Angler kommen auf ihren Geschmack: das Fischen im Meer und in den Fjorden ist ganzj\u00e4hrig frei und f\u00fcr jeden erlaubt auch ohne Angelschein. Es braucht auch nicht viel K\u00f6nnen, nur manchmal etwas Geduld, um erfolgreich zu sein.<br \/>\nWeitere sportliche Aktivit\u00e4ten im Sommer, die super in Norwegen betrieben werden k\u00f6nnen, sind Radfahren und Klettern.<\/p>\n<p>Hilfreiche Website f\u00fcr Wander- oder Skikarten (auch zum Ausdrucken): ut.no<\/p>\n<p>Um sich auf diese Touren schon w\u00e4hrend der Studientage vorzubereiten, kann man das Fitnessstudio Spicheren besuchen, das gleich neben dem Uni-Campus liegt und gute Angebote f\u00fcr Studenten hat. F\u00fcr uns Friluftsliv Studenten war es allerdings frei f\u00fcr unseren Rettungsschwimmer und f\u00fcr das Klettern werktags nach 16 Uhr zu trainieren. Gerade in den Wintermonaten ist es echt angenehm ein paar Runden im 25 m Becken zu drehen und anschlie\u00dfend im Whirpool und der Sauna zu relaxen. Weiterhin enth\u00e4lt das Spicheren eine Kletterhalle, ein gut ausgestattetes Fitnessstudio, Sporthallen, Spinning R\u00e4ume und bietet diverse Fitness Kurse von Yoga \u00fcber Tanzen bis Kraft-Workouts.<br \/>\nInternet: spicheren.no<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Einkaufen<\/strong><\/p>\n<p>Wie schon gesagt ist Norwegen ein teures Land. Deshalb sollte man auf die erh\u00f6hten Preise v. a. f\u00fcr S\u00fc\u00dfigkeiten, Obst, Gem\u00fcse, Milch- und Tierprodukten gefasst sein. Es ist auch durchaus sinnvoll zu wissen, wo es sich am billigsten einkaufen l\u00e4sst, n\u00e4mlich bei KIWI und REMA 1000. In Ordnung sind auch noch ICA und COOP. 7\/11 L\u00e4den wie Joker haben zwar den Vorteil von langen \u00d6ffnungszeiten, sind aber dementsprechend deutlich teurer. Im Allgemeinen ist es sinnvoll auf Angebote in verschiedenen L\u00e4den zu achten.<\/p>\n<p>Ein anderes Thema ist Alkohol. Da er oft drei- bis viermal teurer als in Norwegen ist, lohnt es sich schon bei der Einreise sein Kontingent auszusch\u00f6pfen (Achtung Zoll-Beschr\u00e4nkung!!) Die Beschaffung von weiterem Alkohol, ohne diesen in den Alkoholl\u00e4den \u201eVinmonopolets\u201c zu kaufen, kann entweder \u00fcber viele Besucher, die Nachschub mitbringen, oder \u00fcber den TaxFree Shop der F\u00e4hre Color Line erfolgen. F\u00fcr diese gibt es h\u00e4ufiger Codes, die eine kostenlose Hin- und R\u00fcckfahrt von Kristiansand nach Hirtshals erm\u00f6glichen. Allerdings dauert eine Fahrt rund 3,5 h \u2013 g\u00fcnstiger ist es definitiv und wenn ein paar Freunde dabei sind, kann es auch durchaus Spa\u00df machen! Der Alkohol muss dabei aber auf dem Weg nach D\u00e4nemark gekauft werden, wenn man weniger als 24 h au\u00dferhalb von Norwegen ist (fragt mich nicht warum\u2026). An Bord kann auch ein Buffet u. a. mit Meeresfr\u00fcchten und kostenlosem alkoholfreien Getr\u00e4nken, Bier und Wein f\u00fcr rund 30 \u20ac dazu gebucht werden. Bei rauer See rate ich aber davon ab!<\/p>\n<p>Wenn Outdoorausr\u00fcstung oder Kleidung ben\u00f6tigt werden, empfiehlt es sich in den sogenannten S\u00f6rlandssenter zu fahren. Dies ist ein riesiger Einkaufskomplex mit allen erdenklichen Laden. Er kann mit dem Stadtbus nach etwa 20 Minuten Fahrt erreicht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unterwegs in Norwegen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bus<\/strong>: Einzelfahrten mit dem Bus sind recht teuer. Wer aber viel um Kristiansand unterwegs ist, sollte sich definitiv eine Monats-Buskarte (520 NOK) kaufen. Diese ist in ganz Vest- und Aust-Agder g\u00fcltig und lohnt sich manchmal schon bei 2 langen Fahrten (z. B. zum 4h entfernten Hovden zum Skifahren). Ansonsten gibt es Stadtbusse f\u00fcr 49 NOK pro Fahrt oder verg\u00fcnstigte Klipp-Karten (10er 240 NOK), die im Stadtgebiet g\u00fcltig sind. Internet: akt.no<\/p>\n<p>F\u00fcr l\u00e4ngere Fahrten bietet die Internetseite nettbuss.no mehr Informationen. Oft ist aber dabei das Zugfahren g\u00fcnstiger<\/p>\n<p><strong>Zug<\/strong>: F\u00fcr l\u00e4ngere Reisen alleine oder zu zweit, zum Beispiel nach Stavanger oder Bergen, ist es durchaus empfehlenswert nach den Zugpreisen zu schauen. Die Zuggesellschaft nsb bietet oft eine bestimmte Anzahlsogenannte \u201eMinipris-Tickets\u201c (ab 249 NOK), die vor allem bei langen Strecken und weitem voraus planen empfehlenswert sind. Denn wenn diese Tickets ausverkauft sind, bleibt nur noch der um ein vielfaches teurere Normalpreis. Internet: nsb.no<\/p>\n<p><strong>Auto<\/strong>: Eine einfache M\u00f6glichkeit zu Reisen und vor allem empfehlenswert bei Gruppen \u00fcber 2 Personen. Denn der Spritpreis in Norwegen ist recht hoch (Benzin rund 15 NOK\/l) und viele Stra\u00dfen beinhalten eine Mautgeb\u00fchr, v. a. in St\u00e4dten oder auf Touristenstra\u00dfen. Daf\u00fcr ist man aber flexibler\u2026<\/p>\n<p><strong>Flugzeug<\/strong>: Norwegen ist ein sehr langgezogenes Land. Oft untersch\u00e4tzt man die Reisedauern mit Auto, Zug oder Bus (nach Bergen ca. 10 h). Vor allem um in den hohen Norden zu gelangen, f\u00fchrt daher kein Weg an einem Flugzeug vorbei. Allerdings sind die Inlandsfl\u00fcge nicht gerade g\u00fcnstig. Internet: norwegian.no<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ausgehen<\/strong><\/p>\n<p>Wer schon denkt, dass die Lebensmittel zu teuer sind, sollte lieber nicht in ein Lokal zum Essen (Hauptgerichte ab 100 NOK steil aufw\u00e4rts) gehen bzw. ein \u00d6l (Bier) in einer Bar bestellen (rund 80 NOK), auch wenn Kristiansand doch das ein oder andere sch\u00f6ne Lokal, Kneipe oder Bar hat. F\u00fcr Studenten ist es meiner Meinung nach eher nicht empfehlenswert, sich dies regelm\u00e4\u00dfig zu g\u00f6nnen, da es dann doch schnell das Budget \u00fcberschreitet und kein Geld mehr zum Reisen bleibt, was hier in Norwegen wesentlich reizvoller ist (das Bier schmeckt auch nicht unbedingt gut).<\/p>\n<p>Trotzdem gibt es aber eine Kneipe\/Bar, in der es sich vor allem donnerstags echt gut feiern l\u00e4sst: das \u201eHarveys\u201c. Denn jeden Donnerstag gilt: 2 Bier f\u00fcr 1. Vom DJ wird meist aktuelle Musik aufgelegt, zu der auf der Tanzfl\u00e4che das Tanzbein geschwungen wird. Da manche dabei aber (nicht unbedingt ihre ersten) 2 Bier in der Hand haben, sollte man auf Bierduschen gefasst sein. Trotz der \u201e nur\u201c 5 \u20ac f\u00fcr ein Bier, veranstalten die meisten Studenten aber vorher eine Preparty, bei welcher normalerweise jeder seinen eigenen Alkohol mitbringt (teuer) und die oft in Wohnheimszimmers (auch gerne mal zu 15. Im Zimmer) oder in Gemeinschaftsr\u00e4umen stattfinden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sehenswert<\/strong><\/p>\n<p><strong>In Kristiansand<\/strong><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Naturpark\/Wald mit teilweise gekennzeichneten Wanderwegen: Baneheia &amp; Jegersberg<a href=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG3175.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1479\" src=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG3175-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG3175-300x225.jpg 300w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG3175-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG3175-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00dcbernachten in der Gapahuk in Jegersberg<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Waffelhaus am s\u00fcdlichsten Ende der Halbinsel Odderoya<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Roligheden Bay<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fu\u00dfg\u00e4ngerzone Markensgata mit Dom<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fischmarkt<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Opernhaus Kilda<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Falls interessiert: Zoo Dyreparken (recht teuer, je nach Saison)<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bei schlechtem Wetter: Schwimmbad Aquarama mit Surfstunden<\/p>\n<p><strong>In Norwegen<\/strong><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <strong>Stavanger<\/strong>: Altstadt, Hafen bei Nacht, Ausflug zum Preikestolen, durch die teilweise kunterbunten Cafe-Stra\u00dfen schlendern und einen \u00fcberteuerten Kaffee trinken, \u00fcber die Br\u00fccke nach Grasholmen laufen und Stavanger von oben betrachten, die sch\u00f6ne S\u00fcdk\u00fcste der Haupt-Halbinsel Stavangers entlanglaufen<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG16431.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1478\" src=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG16431-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG16431-300x225.jpg 300w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG16431-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG16431-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <strong>Bergen<\/strong>: Bryggen, Fl\u00f6ybahnen mit Wanderung auf den 7 Bergen um Bergen, Fjord-Cruise (teuer), Busfahrt zu den Inseln Ast\u00f6y und \u00d6ygarden, lohnenswert: Bergen-Card (freier Eintritt in viele Museen, freie Busfahrten um Bergen, viele weitere Rabatte)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <strong>Oslo<\/strong>: auf das Opera House steigen und das hoffentlich sch\u00f6ne Wetter genie\u00dfen, einen Spaziergang auf der Festung, das neue Viertel Tjuvholmen bestaunen, ein paar der zahlreichen Museen besuchen (bei Regen) z. B. Fram-Museum, ein Spaziergang in <a href=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG51131.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1481\" src=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG51131-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG51131-300x225.jpg 300w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG51131-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG51131-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Gr\u00fcnerlokka und am Fluss Akerselva entlang, Sonne tanken in einem der vielen Parks z. B. Vigelandspark und Botanischer Garten, die Beefeater im K\u00f6nigshaus be\u00e4ugen und die lange Stra\u00dfe hinunter in die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone laufen, vorbei an der Universit\u00e4t Oslo und dem Nationaltheater bis zum Parlament\u2026<br \/>\nim Winter: das Holmenkollen Ski-Festival besuchen (Zelten im Schnee, sonst \u201enormale\u201c Festival Atmosph\u00e4re),<br \/>\nim Sommer: durch die Stadt schlendern und sich von den vielen Flohm\u00e4rkten und kleinen Konzerten \u00fcberall \u00fcberraschen lassen, in einem sch\u00f6nen Cafe eine Waffel oder Zimtrolle essen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Preikestolen und Kjeragbolten am Lysefjord mit Abstecher in die 3. Gr\u00f6\u00dfte Stadt Stavanger<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Trolltunga in der N\u00e4he von Odda mit Ausflug am Hardangerfjord<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Verschiedene Fjorde<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Leuchtturm Lindesness Fyr<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Polarlichter<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Stabkirchen<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Svalbrad<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lofoten !!<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Weitere Informationen im Internet: visitnorway.com<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>5. Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Mir war von Anfang an klar, dass ich ein Auslandssemester in meinem Studium absolvieren will. Durch Zufall bin ich dann auf den Studiengang Friluftsliv gesto\u00dfen, der sich perfekt f\u00fcr mich anh\u00f6rte. Kurz vorher kamen mir aber doch die Zweifel, ob ich diesen Kurs meistern kann, z. B. als nach dem Grad des Fitnesszustandes und Erfahrungen im Outdoorsport gefragt wurde. Nun am Ende kann ich sagen, dass diese Fragen zwar durchaus berechtigt waren, da bei fast allen Touren zus\u00e4tzlich zu ungewohnten Belastungen wie Bergwandern oder Cross Country Skifahren, ein schwerer Rucksack mit Zeltzubeh\u00f6r und Proviant f\u00fcr die kommenden Tage getragen werden muss. Allerdings hatten glaube ich die wenigsten unseres Kurses eine daf\u00fcr ausgepr\u00e4gte Fitness. Diese hat sich nach einigen Wochen aber doch von ganz alleine eingestellt. F\u00fcr die ersten Wochen ist es aber doch durchaus wichtig motiviert und entschlossen zu sein, f\u00fcr alles Weitere sorgt der \u201eGruppenzwang\u201c (auch wenn man manchmal am liebsten seinen schweren Rucksack in den Schnee und sich noch gleich daneben werfen w\u00fcrde). Gerade f\u00fcr M\u00e4dchen ist es noch einmal schwerer all diese Aktionen durchzuf\u00fchren \u2013 daf\u00fcr herrscht aber Gleichberechtigung\u2026<\/p>\n<p>Auch wenn diese ersten S\u00e4tze eher Furcht einfl\u00f6\u00dfen sind: Wenn ihr motiviert seid, diesen Studiengang durchzuf\u00fchren, werdet ihr es schaffen und dieses Semester wird zu eurem wahrscheinlich Besten, aber auf jeden Fall Ereignisreichsten werden. Auch wenn es oft <a href=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0352.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1477\" src=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0352-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0352-300x225.jpg 300w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0352-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0352-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>nicht ganz die gleichen Inhalte meines Bachelor Studienganges \u201eSportwissenschaften f\u00fcr Pr\u00e4vention und Rehabilitation\u201c mit Nebenfach Psychologie waren, habe ich definitiv etwas f\u00fcr das Leben gelernt. Ich bin in diesem Semester h\u00e4ufig an meine Grenzen gesto\u00dfen und habe gemerkt wie stark und hilfreich der Zusammenhalt der Gruppe sein kann. Ich habe den Kern Norwegens, seine Natur, in vollen Z\u00fcgen erleben k\u00f6nnen und gelernt mit ihr umzugehen \u2013 bei guten und schlechten Bedingungen. Ich habe gelernt in Teamarbeit zu planen, organisieren und das Geplante durchzuf\u00fchren, aber dabei auch flexibel zu sein und den Plan zu \u00e4ndern. Ich habe mein Englisch aufgebessert und an einer neuen Kultur gekratzt, die meiner Meinung nach nur durch das Erlernen der norwegischen Sprache und l\u00e4ngerem Beisammensein wirklich erlebt werden kann. Aber gerade die Regel, dass erst ein Spielplatz f\u00fcr Kinder und dann eine Neubausiedlung gebaut werden darf, macht mir das Land sehr sympathisch. Ich habe viel \u00fcber <a href=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0712.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1475\" src=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0712-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0712-300x225.jpg 300w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0712-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG0712-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Gruppenverhalten gelernt, wie sich ihre Bindungen aufl\u00f6sen und neubilden, wie provozierend und fordernd ihre Mitglieder und der Leiter sein k\u00f6nnen und wie sch\u00f6n es doch sein kann, ein Teil dieser Gruppe zu sein. Ich habe enge Freundschaften auf der ganzen Welt geschlossen (\u201ereal friendship grows on the campfire\u201c), die mich teilweise echt inspiriert haben und die ich unbedingt aufrechterhalten will. Vor allem aber habe ich auch viel \u00fcber mich selbst gelernt, wer ich bin, was mir wichtig ist, wie ich am besten mit bekannten und unbekannten Menschen umgehe und wie ich sie dazu bringe mir zu folgen und zuzuh\u00f6ren. Man lernt ganz einfache Dinge, wie eine warme Dusche, einen trockenen Ort zum Schlafen oder eine sp\u00e4rlich ausgestattete Studentenk\u00fcche viel mehr zu sch\u00e4tzen. Und gerade in der stillen, unber\u00fchrten Natur, wenn man mit seinen Kr\u00e4ften k\u00e4mpft, stundenlang in seiner Schneeh\u00f6hle liegt oder einfach nur die Sch\u00f6nheit der aktuellen Situation genie\u00dft, hat man viel Zeit \u00fcber sich und andere nachzudenken, da man nicht durch Medien und anfallende Arbeiten abgelenkt werden kann.<\/p>\n<p>Das sind meine Eindr\u00fccke dieses ungew\u00f6hnlich, lebenserweiternden Studiengangs in der wundersch\u00f6nen Natur Norwegens und mit einer genialen Gruppe von Mitstudenten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG9174.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1482\" src=\"http:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG9174-1024x192.jpg\" alt=\"\" width=\"584\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG9174-1024x192.jpg 1024w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG9174-300x56.jpg 300w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG9174-400x75.jpg 400w, https:\/\/home.uia.no\/katjaw14\/files\/2015\/06\/CIMG9174-500x93.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Katja Weigl Erasmus-Erfahrungsbericht Universitetet i Agder in Kristiansand Friluftsliv Sommersemester 2015 &nbsp; 1. Norwegen An seinen rund 5 Mio. Einwohnern mit einer knapp 400 000 km\u00b2 Fl\u00e4che ist erkennbar, dass dieses Land nicht sehr dicht besiedelt ist. 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